Internationale Verteilungseffekte von Ressourceneffizienz

Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, welche internationalen Verteilungseffekte von Steigerungen der Ressourceneffizienz ausgehen. Dahinter steht die Überlegung, dass Erfolge bei der
Steigerung der Effizienz verschiedene Akteure und Regionen in sehr unterschiedlicher Weise
betreffen können und es dabei sowohl Gewinner als auch Verlierer geben kann.


Die Untersuchung bietet in Kapitel 2 zunächst eine allgemeine Einführung zum Thema der Ressourceneffizienz mit dem begrifflich-definitorischen Rüstzeug und einer Betrachtung der Zusammenhänge als Querschnittsthema. In Kapitel 3 folgen allgemeine Ausführungen zur theoretischen Rahmensetzung auch in historischer Perspektive, sowie eine Vorstellung des „Divestment“
als ergänzende strategische Entwicklungslinie zu Ressourceneffizienz. Kapitel 4 stellt einige
Überlegungen zum politischen Rahmen zusammen, durch die deutlich wird, welche Ziele zur
Steigerung der Ressourceneffizienz gesetzt sind und wie sich deren Relevanz im Laufe der Zeit
verändert hat. Die Ergebnisse führen zu Kapitel 5, in dem durch eine Strukturierung der Akteurslandschaft die unterschiedlichen Interessenlagen von zivilgesellschaftlichen Gruppen, der
Wirtschaft und der Politik betrachtet werden. Kapitel 6 analysiert und diskutiert Aussagen, die
in der öffentlichen Debatte zum Thema Verteilungswirkungen von Steigerungen der Ressourceneffizienz vorgebracht werden. In Kapitel 7 werden auf Basis der gesammelten Erkenntnisse
eigene Thesen bezüglich der Verteilungswirkungen von Ressourceneffizienzsteigerungen aufgestellt, die gemeinsam mit den in Kapitel 8 zusammengestellten Forschungsfragen eine weitere
Auseinandersetzung und Bearbeitung des hier explorativ untersuchten Themenfelds ermöglichen sollen.

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17.06.2021